Immer mittwochs ist ladies night, was soviel bedeutet wie freien Eintritt und Drinks for free in Clubs. Diese Woche war ich also das erste Mal im Ausgang mit zwei meiner Bewohnerinnen und einer Arbeitskollegin von ihnen.
In Singapur geht man in Clark Quai in den Ausgang. Dort reiht sich ein Club nach dem anderen. Wir wollten zuerst in einen indischen Club. Der hatte keine freie Drinks und so zottelten wir weiter. Man muss dazu sagen, dass Drinks an die 40 Sing Dollars kosten können. Das ist also relativ teuer.
Die Arbeitskollegin führte uns in einen anderen indischen Club, der uns allen gefiel mal abgesehen von der übermässig lauten Musik. Anfangs war es ziemlich leer, weil wir zu früh dran waren. Aber um Mitternacht war er voll. Ich fragte die Kollegin, ob hier eigentlich auch Nichtinder hingehen. Sie meinte ja, das kommt sehr häufig vor. Denn anfangs sah ich weit und breit keine europäisch-aussehende Person. Am Schluss waren wir zu dritt und mit der einen sprach ich auch. Eine Russin, die in Singapur seit drei Jahren studiert und einen indischen Freund hat. Sie hat mich angesprochen, weil sie erfreut war, ein bekanntes Gesicht zu sehen.
Der Ausgang endete finally sehr spät, kostete fast nichts ausser die Taxifahrt und wir hatten alle viel Spass. Nächsten Mittwoch wiederholen wir das Ganze.
Kategorien: Stadt
Mit Tag(s) versehen: Ausgang
Am Mittwoch wollte ich endlich die Postkarten abschicken, die ich schon so lange mit mir herumtrage. Leider ist es nicht einfach hier, erstens schöne Postkarten zu kaufen und zweitens Briefmarken dazu zu erwerben. In Singapur funktioniert vieles bargeldlos, so auch der Kauf von Briefmarken. Das System ist eigentlich wirklich gut, überall findet man diese S.A.M.s Automaten, womit man auch Rechnungen bezahlen und anderes erledigen kann. Leider braucht man dazu aber eine Karte einer Bank, welche ich nicht besitze. Die zweite Möglichkeit sind die 7 eleven Shops, nur verkaufen die bloss Inland-Marken. Und so blieb mir noch die letzte Möglichkeit, eine Post aufzusuchen, welche auch nicht wirklich einfach zu finden ist. Per Zufall wusste ich, dass es in Boon Lay eine MRT-Station von mir entfernt, eine Post hat.
So stand ich dann am besagten Tag in einer sehr sehr langen Schlange und brauchte für den Kauf von Marken eine halbe Stunde. Die Administration ist hier im allgemeinen wirklich sehr sehr effizient, das trifft offensichtlich nicht auf die Post zu. Ich war anschliessend etwas genervt und wagte mich dummerweise noch in einen Lebensmittelladen, der noch etwas überfüllter war als die Post. Aber ich habe ja eigentlich Zeit und muss nicht stressen…
Kategorien: Stadt
Mit Tag(s) versehen: Post