Unterwegs in …

Besprechung

Juli 6, 2008 · 3 Kommentare

Jetzt weiss ich, was ich in den nächsten Wochen in der Jurong Regional Library machen werde. Vor allem Beobachten, Lesen und Fragen stellen. Ich werde mit verschiedenen Personen, welche im Bereich Benutzerservice tätig sind und die Bibliothek in Klassen vorstellen, sprechen.  Im Grossen und Ganzen werde ich die Angebote der Bibliothek kennenlernen. Bis jetzt habe ich noch keine aktive Rolle. Aber die meisten Wochen sind noch nicht verplant und Wünsche/Anregungen müssen von meiner Seite kommen.

Was ich mich dann ehrlich gesagt nicht traute, war die Verweigerung des Samstags. Bis jetzt habe ich bis Ende Juli am Samstag immer irgend etwas, woran ich teilnehme. Es scheint tatsächlich so, dass sie 6 Tage in der Woche arbeiten und das in Schichtbetrieb. Meine Arbeitszeit fängt um 10 Uhr an, dann eine Stunde Mittagspause und danach Programm bis 17 Uhr. Eigentlich ist ja „Arbeitszeit“ etwas übertrieben. Man könnte es eher Präsenzzeit nennen, da ich ja eigentlich in dem Sinne nicht arbeite, sondern beobachte und Gespräche führe. :-)

PS noch einen kleinen RFID-Einschub für Silvia: Sie kleben also nach wie vor einen Strichcode und einen RFID-Tag auf die Medien. Der RFID-Tag ist gemäss Li Sas Aussage für die Ausleihe etc. und der Strichcode für interne Zwecke.

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Der erste Eindruck der Bibliothek

Juli 6, 2008 · 3 Kommentare

Als aller Erstes besichtigte ich meinen temporären Arbeitsplatz, die Jurong Regional Library. Ich wahr ehrlich gesagt auch auf der Suche nach Internetaccess. Dies blieb mir in der Unterkunft, wegen instabilen Wireless Lans gemäss meiner Mitbewohnerin aus Hongkong, verwehrt. Sie ist eine lustige und sehr hilfsbereite Chinesin, die sich rührend um mich kümmert. Sie macht sich sogar Sorgen um meine Sicherheit und gibt mir deshalb viele Tipps.

Die Bibliothek besteht aus 5 Stockwerden und das erste, was mir auffiel, waren die vielen Leute, welche sich am Boden niederliessen um in Büchern zu lesen oder zu lernen. Scheinbar sitzen Singapurer gerne auf dem Boden oder es gibt schlicht zu wenig Sitz- und Lernmöglichkeiten. Ich werde das noch eruiren.

Die Bibliothek ist mit RFID ausgestattet und die Ausleihe und Rückgabe scheint gut zu funktionieren. Für die Rückgabe haben sie einen Self-Service Bereich aussen am Gebäude. Beim Kundendesk standen nicht sehr viele Leute und die Benutzer (auch sehr viele Familien und ältere Personen) scheinen ein geübtes Publikum zu sein.

Ansonsten wunderte ich mich über die wenigs Präsenz des Bibliothekspersonals zwischen den Regalen. Es war auch erstaunlich ruhig im Gebäude für die Menge an Personen. Es gibt Wagen, auf denen die Benutzer das Buch zurücklegen sollen und diese werden sporadisch geleert.

Mit einer Bibliothekarin sprach ich am Informationdesk und sie war sehr freundlich. Sie wusste jedenfalls, dass da jemand aus Schweden kommt. Tja, das war nicht das erste Mal, dass Schweden und die Schweiz verwechselt wurden. Auch der Mann an der Reception meinte, ich käme aus Schweden. Dafür bin ich dann doch ein wenig zu wenig blond und zu klein. J

Morgen habe ich einen Termin um 11 Uhr mit meiner Praktikumsbetreuerin.

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Ankunft

Juli 6, 2008 · Kommentar schreiben

Einen Vorgeschmack des tropischen Klimas erhielt ich ganz kurz, als ich aus dem Flugzeug ausstieg. Die feuchte Luft und vor allem der Geruch erinnerte mich stark an die Masoalahalle. Überhaupt sind es die Gerüche und das Grün, das mich überwältigten. Singapur sieht ausserhalb es Zentrums gar nicht so verbaut aus, wie ich das erwartetete. Auf der MRT-Strecke (Mass Rapid Transportation) vom Flughafen zur Unterkunft sah ich immer wieder unverbaute Wiesen und einige Parks. Die Pflanzen und Bäume (in klettgauerisch ausgesprochen: Bömm J) sind von sattem Grün.

Bereits morgens um acht suchte ich meine Unterkunft auf, welche ich auf Anhieb fand und hoffte dort jemanden an der Reception anzutreffen. Die Unterkunft und die Bibliothek sind im Westen Singapurs, ca. eine halbe Stunde vom Zentrum entfernt gelegen.

Nach einer Runde Schlaf machte ich mich auf, um das Morgenessen einzukaufen.

Meistens hat es bei den Hochhäusern im Erdgeschoss einen kleinen Einkaufsladen mit den wichtigsten Dingen, so ähnlich wie der Volg, nur wenig einladender. Der Raum ist ziemlich vollgestopft mit Regalen und Kisten bis zu oberst. Ich bin allerdings froh, um diese kleinen Shops ziehe sie den riesigen Einkaufszentren vor.

Wenn es eben nicht so einen Laden hat, gibt es sicher Imbiss“buden“. Meistens ist es eine Halle mit verschiedenen Essständen. (Fotos liefere ich noch nach.) In denen isst man sehr gut und vor allem preiswert. Ein Menu mit einer Portion Reis, Curry mit Pulle und Gemüse kostete mich gerade mal 2.30 S$. Zum Umrechnen: 1 S$ sind 70 Rp.

Das Essen ist also wirklich sehr günstig.

Nach dieser Stärkung machte ich mich auf als Touristin und besichtigte Chinatown und Raffles Place mit den riesigen Hochhäusern (der Banken) und einer schönen Promenade „Boat Quai“

Gegenüber von Boat Quai in der Nähe vom Raffles Place

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Flug

Juli 6, 2008 · 3 Kommentare

Am Flughafen Chanig angekommen

Morgens um 6 Uhr am Flughafen Changi

Der Flug war lang, aber auch nicht sehr unangenehm. Mein Platz lag gleich beim WC und am Gang. Neben mir hatte ich einen DoppeltenWodkaCola-trinkenden Polen, der weiter nach Australien flog. Damit er die 20 Stunden Flug überstand, bestellte er andauernd einen Wodka. Das war jedenfalls seine Erklärung. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob er es einfach ausnutzte, weil es gratis war… Am Fenster sass eine Zürcher Oberländerin wie ich aus der Zeitung schloss, die ihren Sohn und dessen Enkel besuchte. Sie war sichtlich gerührt und nervös kurz vor der Ankunft. Wir bildeten eine lustige Runde und kämpften alle mit den Tücken der Technik. Nach ca. 3 Stunden hatten wir keinen Ton mehr auf den Kopfhörern und Filme schauen ohne Ton ist nicht wirklich lustig. (Man kann sich vorstellen, wie schwer es für mich war, den anderen beim Film schauen, zuzusehen.) Das Personal bemühte sich, das Problem zu lösen mit Restarts, doch es half alles nichts. So sah sich dann der Chef Stewardess verpflichtet, uns einen Gutschein für Inflights Duty Free Produkte auszustellen.

Fakten zum Flug:

12 h nonstop in der Luft

auf 10600 m. ü M.m.

Distanz: ca. 2800 km.

Um Mitternacht (Ortszeit 6:00 Uhr) erreichten wir pünktlich Singapur.

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