Start

September 13, 2008

On Thursday, my studies started again and now I’m in my final year. Yipii. My classmates asked about my experiences in Singapore and I showed them pictures. They were very interested in my internship. Thanks everybody!

But we had to listen to our professor and we got new tasks for this term. For example, help to update a homepage and write a report about Web2.o in Singapore with Felix.

Here comes some impressions of my study-weekend in Chur.


Ferien-Impressionen aus Malaysia

August 26, 2008

Antworten und Abflug

August 23, 2008

Die Antworten auf die Fragen im letzten Post habe ich per Zufall noch am gleichen Tag erhalten. Ich buchte nochmals eine Trekkingtour in der Umgebung von Tanah Rata. Unser Guide war ein kleiner Umweltaktivist und dementsprechend offen und kritisch gegenüber den Plantagen.

So war es eine interessante Tour, unter anderem auch weil er uns verschiedene Pflanzen zeigte. Immer wieder streckte er uns Blätter oder Äste hin, an denen wir riechen mussten. So bin ich jetzt mit einem Eukalyptus-Ast ausgestattet, damit es in meinem Rucksack und den Schuhen besser riecht. :-) Er gab uns auch Blätter und Beeren zum Essen. Ich versuchte zum Beispiel schwarzen Pfeffer oder Begonie.

Nach Tanah Rata fuhr ich noch nach Melaka. Ein kleines Städtchen mit einem historischen Kern. Es ist wirklich sehr klein und nach einem Tag hat man alle Sehenswürdigkeiten abgelaufen. Die Jugendherberge wirkte sehr heruntergekommen, ich blieb ja sowieso nur eine Nacht.

Jetzt bin ich wieder in Singapur und mache mich in wenigen Minuten auf den Weg zum Flughafen. Ich schaue mit grossem Erstaunen und Zufriedenheit zurück. Denn ich habe viele positive Begegnungen und Erlebnisse gehabt. Ich werde ganz bestimmt, Singapur wieder einmal besuchen. Viel mehr hoffe ich jedoch, ein wenig von dem zurückgeben zu können, wenn jemand von Singapur in die Schweiz kommt.

Bye, bye Singapore!

Welcome back in Switzerland!


Adventure Tour

August 20, 2008

Die Adventure Tour entpuppte sich als Adventure im Sinne von, mit dem Jeep einen steilen unwegsamen Weg hochfahren und diese riesengrosse rote Blume im Dschungel suchen. Wir waren zu sechst und die Gruppe sehr lustig. Am Nachmittag besichtigen wir die Tee- und Erdbeerplantagen, welche bei mir einen etwas zwiespaeltigen Eindruck hinterliess.

Die Teeplantagen sehen wirklich schoen aus, waehrend die Gemuese und Fruechteplantagen schrecklich aussehen mit den Gewaechshaeusern. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was jetzt zuerst war. Hat man den Wald abgeholzt wegen des Holzes und danach einfach die Leere mit Plantagen gefuellt? Oder was das Ziel von Anfang an die Plantagen? Jedenfalls bin ich etwas skeptisch, auch wegen dem Anbau. Wieviel wird gespritzt?

Ich lasse diese Fragen jetzt mal offen und habe wohl auch kein Recht, mit dem Zeigefinger auf die Anbauer zu zeigen. Denn sie versuchen hier alle, etwas Geld zu verdienen. Hier wechseln sich reich und arm ab. Denn neben einem halben Palast koennen kuemmerliche Huetten stehen. Das haben ich waehrend der Autofahrt hierher zur Genuege gesehen.


Sonne und Strand

August 18, 2008

Meine Strandferien waren von kurzer Dauer. Nach zwei Tagen bin ich schon wieder abgereist. Es hat nicht an der Insel gelegen, die ist naemlich wunderschoen und man findet viele einsame Straende. Die Wasserqualitaet bei den Perhentian Islands ist hervorragend, so dass man noch tief ins Meer blicken kann.

Am Samstag erreichte ich also Kicil, die kleinere Insel. Die Reise mit dem Nachtzug war anstrengend und ich hatte das Bett anfangs des Wagens gleich bei der Tuer. Judihui! Ansonsten hat aber alles geklappt und auch die Taxifahrt zum Hafen war problemlos.

Nach meiner Ankunft buchte ich eine sehr sehr einfache Unterkunft. Eine kleine Huette mit einem Bett und einem Moskitonetz fuer mich. Ich war allerdings froh, dass die Huette im Schatten unter den Baeumen lag, denn es war sehr sehr heiss.

Da konnte nur ein Bad im Meer helfen. Leider kam ich auf die gloriose Idee, mich auf die andere Seite der Insel an einen einsamen Strand chauffieren zu lassen. Unterwegs fischten die Maenner noch ein wenig und ich bruetete in der Sonne. Denn ich fing mir den ersten richtigen Sonnenbrand ein. Mein Knie war danach knuetschrot und es brannte wie am Spiess. Das sollte mir doch eine Lehre sein, nicht? Denkste!!!

Gestern buchte ich eine Schnorcheltour. Wir besichtigen verschiedene Plaetze: Korallenriffe, Shark Point, Turtle Bay etc. Es war wunderschoen und man sah intakte aber auch nicht mehr intakte Riffe. Die Haie entpuppten sich als harmlos und ich war beruhigt. Der Instruktor war lustig und er zeigte mir verschiedene Fische, erschreckte mich mit einem komischen Tier und bastelte mir einen Heuguemper aus einem Blatt.

Obwohl das Boot ein Dach hatte, verbrannte ich mir trotzdem meinen Ruecken. Ich hatte naemlich niemanden, der mir den Ruecken eincremte… (Ich bin das erste Mal sehr happy darueber, dass ich kein Bikini trage. Sonst haette es mir noch mehr Flaechen verbrannt!! Es tut so schon genug weh.)

Nun, zurueck zu meiner hastigen Abreise: Ich bin einfach nicht fuer Strandferien gemacht. Die Option am Strand liegen und braten lassen, kommt fuer mich nicht in Frage. Es war wirklich sehr heiss. Deshalb waehlte ich als naechste Destination die Cameron Highlands. Hier ist es dafuer extrem kuehl und man muss geschlossene Schuhe, Jeans und einen Pulli tragen.

Ich bin gespannt, was mich morgen erwartet. Ich buchte eine Adventure Tour mit Besichtigungen der Teeplantagen, Besuch eines Dorfes und Pfeilrohrschiessen.


Thank you – terimah kasih – xie xie

August 15, 2008

Thank you

I would like to thank all the NLB-staff who helped me to understand the library system in Singapore and for hosting me so kindly:

Christina – Colin – Dance-Class – Faizah – Felicia – Gladys – Hakim – Herman – Huey Bin – Hui Li – Ivan – Jacqueline – Jessica – Jillian – Justin – Kaydence – Kris – Krist – Li Sa – Lynn – Lynn – Mani – Mimi – Molly-Team – Nirwana – Noredahwati – Quinli – Roy – Serenne – Sharon – Siew San – Valerie – Wai Fun – Yasmin

A special thank goes to Sharon Thien for her enriching meeting, interest and her ideas; to Valerie Siew, who accepted this internship and helped me with the formalities and to Li Sa Lim, who organised my program and enabled a very enriching and exciting insight into another library system.

Thanks goes as well to the persons which supported me during the internship and my studies:

My family, especially my brother Roman for correcting my English texts, my employer and colleagues , my classmates and friends

And last but not least, I spent my free time with these persons and we had a lot of fun together in Singapore:

Krittika and her friends – Jeannie – Andy

Hongkong-Group/Flatmates

Harpreet – Ivy – Eva – Ashley – Cindy – Grace – Lam – Ken – Water – Elisabeth – Anson – Jason – Pamela – Bibi

Unfortunately, I don’t have all names and mail addresses. Sorry, if I didn’t mention somebody. Feel free to leave a message!


Bibliothekstour

August 14, 2008

Nachdem ich gestern meinen Bericht für die Bibliothek fertig schrieb, konnte ich mir heute einen Tag mit Bibliothekstour genehmigen. Leider blieb es mir verwehrt, Bilder  im Innern der Bibliothek zu machen. Das ist nämlich ein ganz heikles Kapitel. Dafür braucht es eine Erlaubnis des Managements oder zumindest eine offizielle Begleitung. Beides konnte ich nicht vorweisen und ich war zu scheu, im Verborgenen Bilder zu machen. Schliesslich will ich es mit dem NLB (National Library Board) nicht an meinem zweitletzten Tag verderben. Ich habe zwar eine Art Bibliotheks-Ausweis, der berechtigt mich aber noch lange nicht, Bilder zu machen.

Auf dem Programm standen heute also die Woodlands Regional Library, die National Library und die Sengkang Community Library. Woodlands musste ich als Vergleich zur Jurong Regional Library vergleichen und hat mir als Bibliothek sehr gut gefallen. Die Bibliothek wirkt sehr gross, hat ansprechende Wandgestaltungen (spezielle Tapete, was aussieht wie grossformatige Bilder) und viele Gruppenräume und Multimediastationen. Sie bieten zudem auch eine Musiklounge mit bequemen Sesseln an. Der Benutzer kann zwischen 6 verschiedenen Musikprogrammen wählen und gleichzeitig in den Magazinen oder Zeitungen lesen.

Die National Library ist ein imposantes Gebäude und noch nicht sehr alt. Äusserlich sieht es eher wie ein Bürokomplex aus. Im Untergeschoss ist die Central Lending Library (Public Library) mit einer speziellen Singapur-Kollektion und auf den Stockwerken sieben bis ca. 14 ist die Reference Library untergebracht. Ich wählte per Zufall gerade das Stockwerk mit den Büchern zu Information/Bibliothek. Ist das ev. ein Wink und Erinnerung an meinen Praktikumsbericht für die HTW?

Weiter ging es in den Osten Singapurs, um die sogenannte Self-Service-Bibliothek zu besichtigen. Dieser Begriff ist eigentlich eine Irreführung. Das Konzept hinter der Bibliothek ist, dass es erstens in einem Shoppingcenter untergebracht ist und keinen Customer Counter anbietet. Der Grund dafür ist, dass die Regierung kein Manpower bzw. Fraupower gesprochen hat und jetzt die Aufrechterhaltung mittels Rotation gewährleistet wird. In einem Turnus kommen Bibliothekarinnen etc. aus anderen Bibliotheken in die Sengkang Community Library. Da ja die Ausleihe sowieso mittels RFID stattfindet und die Registrierung und Bezahlung der Mahnung am E-Kiosk vorgenommen werden kann, fehlt den Benutzern nur einen Infodesk. Bei dringenden Fragen und Problemen kann aber die Concierge Hilfe bieten.

Die Bibliothekstour endetete mit einem Schlussmeeting mit meiner Betreuerin und dem Besuch in einem weiteren Fastfoodstand. Der Fastfood entpuppte sich als unglaublich fein. Das ist halt der Vorteil, wenn man locals kennt. :-)

Ps: Meine Internetverbindung lässt mich gerade im Stich und die spärlichen Fotos konnte ich nicht in den Artikel einfügen. Sorry!


Abende

August 14, 2008

Die letzten Abende verbrachte ich tanzend, Konzerten lauschend, Kopf nickend, Abschied und meine Ferien organisierend. Es ging alles einfach zu schnell. Auch gerade jetzt, wo es doch schon bald morgens um drei ist und ich eigentlich schlafen sollte. Jedoch müsste ich noch packen, Dankeskarte schreiben, Blog aktualisieren, Geld wechseln (geht natürlich nicht morgens um drei),  Mails beantworten und vor allem meinen Report für die Bibliothek korrigieren.

Doch ich gebe jetzt wohl auf mit Pendenzen abarbeiten, und hoffe, das alles in ca. 5 Stunden erledigen zu können. Schlafen kann ich ja dann im Nachtzug Richtung Perhentian Islands.

Morgen bzw. heute werde ich noch eine Stippvisitein der library@esplanade machen, ganz offiziell angemeldet, um Fotos zu machen. Danach heisst es Abschied nehmen von meinen liebgewonnenen ArbeitskollegenInnenin der Jurong Regional Library. Sie haben mich hier alle mit offenen Armen empfangen und bereitwillig durch kulinarische und kulturelle Abenteuer geleitet. Nicht zu vergessen, das bibliothekarische Wissen und den Austausch…


Zeit

August 12, 2008

Mir rennt langsam aber sicher die Zeit davon. Es ist zum Haare raufen! So vieles habe ich noch nicht besichtigt oder gemacht.

Da es meine letzte Woche als Praktikantin ist, hätte ich noch gerne die National Bibliothek und die Self-Service-Bibliothek in einem Shoppingcenter sowie eine High School Library besichtigt. Ersteres habe ich zwar kurz gesehen, als ich mich dort mit einer Angestellten traf.

Zudem war ich noch nicht auf dem grossen Rad und genoss den Blick über Singapur oder besichtigte den Hafen (zweitgrössten der Welt). Das kann ich eventuell morgen noch nachholen, so hoffe ich doch. Jedoch bin ich eigentlich jeden Abend ausgebucht bis zu meiner Abreise am Freitag.

Ab Freitag wird es wohl etwas ruhiger in meinem Blog. Ich verschwinde auf eine einsame Insel an der Ostküste Malaysias: die Perhentian Island. Freue mich riesig auf Strand, Sonne, Schnorcheln, Palmen und Bungalows, bevor ich dann in die kühlere Region, die Cameron Highlands gehe. Dort kann ich Teeplantagen besichtigen und Wandern gehen.

Das wär dann auch schon das Ende meiner Ferien und ab dem 23. August bin ich wieder in der Schweiz präsent. :-)


Weeding

August 11, 2008

Ehrlich gesagt gefällt mir das englische Wort besser als das Deutsche = Ausscheiden!

Genau das habe ich nämlich heute Morgen gemacht, besser gesagt versucht. Ich musste eigentlich nur die Dubletten aus dem Regal der Architekturbücher entfernen. Das ist leichter gesagt als getan, musste ich schnell merken. Es war so ein Chrüsimüsi in den Regalen (ca. 4 an der Zahl), dass ich defacto die Regale ordnete.

Allerdings endete es damit, dass ich nicht fertig wurde und sich eine Bücherbeige stapelte mit Exemplaren, die wieder einzuordnen waren. Im Vergleich zu meinen ArbeitskollegInnen war ich definitiv nicht produktiv. Aber das Farbsystem hat mir nicht so geholfen und die Signaturen teilweise bis zu 8 oder 10 Nummern. Es war aber trotzdem schöne jedoch anstrengende und staubige Arbeit. Jedenfalls war es mal eine Abwechslung zum Berichte schreiben und mein Effort war dennoch zu sehen. :-)

Am Nachmittag war dann das all monatliche Meeting der Young and Adults Service Librarian der Western Region angesagt, an dem ich teilnehmen durfte. Es war für mich etwas tricky, weil sie immer Abkürzungen verwendeten.