- Einsamer Strand auf Kicil (Perhentian Islands)
- Blue Lagoon (Perhentian Islands)
- Fishervillage = Fischerdorf auf Kicil
- Rafflesia Cameron Highlands
- Teeplantagen Cameron Highlands
- Jungle Trekking Tanah Rata
- Melaka
- Häuser von Melaka
→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Reisen
Die Antworten auf die Fragen im letzten Post habe ich per Zufall noch am gleichen Tag erhalten. Ich buchte nochmals eine Trekkingtour in der Umgebung von Tanah Rata. Unser Guide war ein kleiner Umweltaktivist und dementsprechend offen und kritisch gegenüber den Plantagen.
So war es eine interessante Tour, unter anderem auch weil er uns verschiedene Pflanzen zeigte. Immer wieder streckte er uns Blätter oder Äste hin, an denen wir riechen mussten. So bin ich jetzt mit einem Eukalyptus-Ast ausgestattet, damit es in meinem Rucksack und den Schuhen besser riecht.
Er gab uns auch Blätter und Beeren zum Essen. Ich versuchte zum Beispiel schwarzen Pfeffer oder Begonie.
Nach Tanah Rata fuhr ich noch nach Melaka. Ein kleines Städtchen mit einem historischen Kern. Es ist wirklich sehr klein und nach einem Tag hat man alle Sehenswürdigkeiten abgelaufen. Die Jugendherberge wirkte sehr heruntergekommen, ich blieb ja sowieso nur eine Nacht.
Jetzt bin ich wieder in Singapur und mache mich in wenigen Minuten auf den Weg zum Flughafen. Ich schaue mit grossem Erstaunen und Zufriedenheit zurück. Denn ich habe viele positive Begegnungen und Erlebnisse gehabt. Ich werde ganz bestimmt, Singapur wieder einmal besuchen. Viel mehr hoffe ich jedoch, ein wenig von dem zurückgeben zu können, wenn jemand von Singapur in die Schweiz kommt.
Bye, bye Singapore!
Welcome back in Switzerland!
→ 2 KommentareKategorien: Reisen
Die Adventure Tour entpuppte sich als Adventure im Sinne von, mit dem Jeep einen steilen unwegsamen Weg hochfahren und diese riesengrosse rote Blume im Dschungel suchen. Wir waren zu sechst und die Gruppe sehr lustig. Am Nachmittag besichtigen wir die Tee- und Erdbeerplantagen, welche bei mir einen etwas zwiespaeltigen Eindruck hinterliess.
Die Teeplantagen sehen wirklich schoen aus, waehrend die Gemuese und Fruechteplantagen schrecklich aussehen mit den Gewaechshaeusern. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was jetzt zuerst war. Hat man den Wald abgeholzt wegen des Holzes und danach einfach die Leere mit Plantagen gefuellt? Oder was das Ziel von Anfang an die Plantagen? Jedenfalls bin ich etwas skeptisch, auch wegen dem Anbau. Wieviel wird gespritzt?
Ich lasse diese Fragen jetzt mal offen und habe wohl auch kein Recht, mit dem Zeigefinger auf die Anbauer zu zeigen. Denn sie versuchen hier alle, etwas Geld zu verdienen. Hier wechseln sich reich und arm ab. Denn neben einem halben Palast koennen kuemmerliche Huetten stehen. Das haben ich waehrend der Autofahrt hierher zur Genuege gesehen.
→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Uncategorized
Mit Tag(s) versehen: Dschungeltrekking, Erdbeeranbau, Teeanbau
Meine Strandferien waren von kurzer Dauer. Nach zwei Tagen bin ich schon wieder abgereist. Es hat nicht an der Insel gelegen, die ist naemlich wunderschoen und man findet viele einsame Straende. Die Wasserqualitaet bei den Perhentian Islands ist hervorragend, so dass man noch tief ins Meer blicken kann.
Am Samstag erreichte ich also Kicil, die kleinere Insel. Die Reise mit dem Nachtzug war anstrengend und ich hatte das Bett anfangs des Wagens gleich bei der Tuer. Judihui! Ansonsten hat aber alles geklappt und auch die Taxifahrt zum Hafen war problemlos.
Nach meiner Ankunft buchte ich eine sehr sehr einfache Unterkunft. Eine kleine Huette mit einem Bett und einem Moskitonetz fuer mich. Ich war allerdings froh, dass die Huette im Schatten unter den Baeumen lag, denn es war sehr sehr heiss.
Da konnte nur ein Bad im Meer helfen. Leider kam ich auf die gloriose Idee, mich auf die andere Seite der Insel an einen einsamen Strand chauffieren zu lassen. Unterwegs fischten die Maenner noch ein wenig und ich bruetete in der Sonne. Denn ich fing mir den ersten richtigen Sonnenbrand ein. Mein Knie war danach knuetschrot und es brannte wie am Spiess. Das sollte mir doch eine Lehre sein, nicht? Denkste!!!
Gestern buchte ich eine Schnorcheltour. Wir besichtigen verschiedene Plaetze: Korallenriffe, Shark Point, Turtle Bay etc. Es war wunderschoen und man sah intakte aber auch nicht mehr intakte Riffe. Die Haie entpuppten sich als harmlos und ich war beruhigt. Der Instruktor war lustig und er zeigte mir verschiedene Fische, erschreckte mich mit einem komischen Tier und bastelte mir einen Heuguemper aus einem Blatt.
Obwohl das Boot ein Dach hatte, verbrannte ich mir trotzdem meinen Ruecken. Ich hatte naemlich niemanden, der mir den Ruecken eincremte… (Ich bin das erste Mal sehr happy darueber, dass ich kein Bikini trage. Sonst haette es mir noch mehr Flaechen verbrannt!! Es tut so schon genug weh.)
Nun, zurueck zu meiner hastigen Abreise: Ich bin einfach nicht fuer Strandferien gemacht. Die Option am Strand liegen und braten lassen, kommt fuer mich nicht in Frage. Es war wirklich sehr heiss. Deshalb waehlte ich als naechste Destination die Cameron Highlands. Hier ist es dafuer extrem kuehl und man muss geschlossene Schuhe, Jeans und einen Pulli tragen.
Ich bin gespannt, was mich morgen erwartet. Ich buchte eine Adventure Tour mit Besichtigungen der Teeplantagen, Besuch eines Dorfes und Pfeilrohrschiessen.
→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Reisen
I would like to thank all the NLB-staff who helped me to understand the library system in Singapore and for hosting me so kindly:
Christina – Colin – Dance-Class – Faizah – Felicia – Gladys – Hakim – Herman – Huey Bin – Hui Li – Ivan – Jacqueline – Jessica – Jillian – Justin – Kaydence – Kris – Krist – Li Sa – Lynn – Lynn – Mani – Mimi – Molly-Team – Nirwana – Noredahwati – Quinli – Roy – Serenne – Sharon – Siew San – Valerie – Wai Fun – Yasmin
A special thank goes to Sharon Thien for her enriching meeting, interest and her ideas; to Valerie Siew, who accepted this internship and helped me with the formalities and to Li Sa Lim, who organised my program and enabled a very enriching and exciting insight into another library system.
Thanks goes as well to the persons which supported me during the internship and my studies:
My family, especially my brother Roman for correcting my English texts, my employer and colleagues , my classmates and friends
And last but not least, I spent my free time with these persons and we had a lot of fun together in Singapore:
Krittika and her friends – Jeannie – Andy
Hongkong-Group/Flatmates
Harpreet – Ivy – Eva – Ashley – Cindy – Grace – Lam – Ken – Water – Elisabeth – Anson – Jason – Pamela – Bibi
Unfortunately, I don’t have all names and mail addresses. Sorry, if I didn’t mention somebody. Feel free to leave a message!
→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Uncategorized
Nachdem ich gestern meinen Bericht für die Bibliothek fertig schrieb, konnte ich mir heute einen Tag mit Bibliothekstour genehmigen. Leider blieb es mir verwehrt, Bilder im Innern der Bibliothek zu machen. Das ist nämlich ein ganz heikles Kapitel. Dafür braucht es eine Erlaubnis des Managements oder zumindest eine offizielle Begleitung. Beides konnte ich nicht vorweisen und ich war zu scheu, im Verborgenen Bilder zu machen. Schliesslich will ich es mit dem NLB (National Library Board) nicht an meinem zweitletzten Tag verderben. Ich habe zwar eine Art Bibliotheks-Ausweis, der berechtigt mich aber noch lange nicht, Bilder zu machen.
Auf dem Programm standen heute also die Woodlands Regional Library, die National Library und die Sengkang Community Library. Woodlands musste ich als Vergleich zur Jurong Regional Library vergleichen und hat mir als Bibliothek sehr gut gefallen. Die Bibliothek wirkt sehr gross, hat ansprechende Wandgestaltungen (spezielle Tapete, was aussieht wie grossformatige Bilder) und viele Gruppenräume und Multimediastationen. Sie bieten zudem auch eine Musiklounge mit bequemen Sesseln an. Der Benutzer kann zwischen 6 verschiedenen Musikprogrammen wählen und gleichzeitig in den Magazinen oder Zeitungen lesen.
Die National Library ist ein imposantes Gebäude und noch nicht sehr alt. Äusserlich sieht es eher wie ein Bürokomplex aus. Im Untergeschoss ist die Central Lending Library (Public Library) mit einer speziellen Singapur-Kollektion und auf den Stockwerken sieben bis ca. 14 ist die Reference Library untergebracht. Ich wählte per Zufall gerade das Stockwerk mit den Büchern zu Information/Bibliothek. Ist das ev. ein Wink und Erinnerung an meinen Praktikumsbericht für die HTW?
Weiter ging es in den Osten Singapurs, um die sogenannte Self-Service-Bibliothek zu besichtigen. Dieser Begriff ist eigentlich eine Irreführung. Das Konzept hinter der Bibliothek ist, dass es erstens in einem Shoppingcenter untergebracht ist und keinen Customer Counter anbietet. Der Grund dafür ist, dass die Regierung kein Manpower bzw. Fraupower gesprochen hat und jetzt die Aufrechterhaltung mittels Rotation gewährleistet wird. In einem Turnus kommen Bibliothekarinnen etc. aus anderen Bibliotheken in die Sengkang Community Library. Da ja die Ausleihe sowieso mittels RFID stattfindet und die Registrierung und Bezahlung der Mahnung am E-Kiosk vorgenommen werden kann, fehlt den Benutzern nur einen Infodesk. Bei dringenden Fragen und Problemen kann aber die Concierge Hilfe bieten.
Die Bibliothekstour endetete mit einem Schlussmeeting mit meiner Betreuerin und dem Besuch in einem weiteren Fastfoodstand. Der Fastfood entpuppte sich als unglaublich fein. Das ist halt der Vorteil, wenn man locals kennt.
Ps: Meine Internetverbindung lässt mich gerade im Stich und die spärlichen Fotos konnte ich nicht in den Artikel einfügen. Sorry!
→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Bibliothek
Mit Tag(s) versehen: Bibliothek
Die letzten Abende verbrachte ich tanzend, Konzerten lauschend, Kopf nickend, Abschied und meine Ferien organisierend. Es ging alles einfach zu schnell. Auch gerade jetzt, wo es doch schon bald morgens um drei ist und ich eigentlich schlafen sollte. Jedoch müsste ich noch packen, Dankeskarte schreiben, Blog aktualisieren, Geld wechseln (geht natürlich nicht morgens um drei), Mails beantworten und vor allem meinen Report für die Bibliothek korrigieren.
Doch ich gebe jetzt wohl auf mit Pendenzen abarbeiten, und hoffe, das alles in ca. 5 Stunden erledigen zu können. Schlafen kann ich ja dann im Nachtzug Richtung Perhentian Islands.
Morgen bzw. heute werde ich noch eine Stippvisitein der library@esplanade machen, ganz offiziell angemeldet, um Fotos zu machen. Danach heisst es Abschied nehmen von meinen liebgewonnenen ArbeitskollegenInnenin der Jurong Regional Library. Sie haben mich hier alle mit offenen Armen empfangen und bereitwillig durch kulinarische und kulturelle Abenteuer geleitet. Nicht zu vergessen, das bibliothekarische Wissen und den Austausch…
→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Uncategorized
Mir rennt langsam aber sicher die Zeit davon. Es ist zum Haare raufen! So vieles habe ich noch nicht besichtigt oder gemacht.
Da es meine letzte Woche als Praktikantin ist, hätte ich noch gerne die National Bibliothek und die Self-Service-Bibliothek in einem Shoppingcenter sowie eine High School Library besichtigt. Ersteres habe ich zwar kurz gesehen, als ich mich dort mit einer Angestellten traf.
Zudem war ich noch nicht auf dem grossen Rad und genoss den Blick über Singapur oder besichtigte den Hafen (zweitgrössten der Welt). Das kann ich eventuell morgen noch nachholen, so hoffe ich doch. Jedoch bin ich eigentlich jeden Abend ausgebucht bis zu meiner Abreise am Freitag.
Ab Freitag wird es wohl etwas ruhiger in meinem Blog. Ich verschwinde auf eine einsame Insel an der Ostküste Malaysias: die Perhentian Island. Freue mich riesig auf Strand, Sonne, Schnorcheln, Palmen und Bungalows, bevor ich dann in die kühlere Region, die Cameron Highlands gehe. Dort kann ich Teeplantagen besichtigen und Wandern gehen.
Das wär dann auch schon das Ende meiner Ferien und ab dem 23. August bin ich wieder in der Schweiz präsent.
→ 1 KommentarKategorien: Bibliothek · Reisen
Mit Tag(s) versehen: Ferienpläne, Zeit
Ehrlich gesagt gefällt mir das englische Wort besser als das Deutsche = Ausscheiden!
Genau das habe ich nämlich heute Morgen gemacht, besser gesagt versucht. Ich musste eigentlich nur die Dubletten aus dem Regal der Architekturbücher entfernen. Das ist leichter gesagt als getan, musste ich schnell merken. Es war so ein Chrüsimüsi in den Regalen (ca. 4 an der Zahl), dass ich defacto die Regale ordnete.
Allerdings endete es damit, dass ich nicht fertig wurde und sich eine Bücherbeige stapelte mit Exemplaren, die wieder einzuordnen waren. Im Vergleich zu meinen ArbeitskollegInnen war ich definitiv nicht produktiv. Aber das Farbsystem hat mir nicht so geholfen und die Signaturen teilweise bis zu 8 oder 10 Nummern. Es war aber trotzdem schöne jedoch anstrengende und staubige Arbeit. Jedenfalls war es mal eine Abwechslung zum Berichte schreiben und mein Effort war dennoch zu sehen.
Am Nachmittag war dann das all monatliche Meeting der Young and Adults Service Librarian der Western Region angesagt, an dem ich teilnehmen durfte. Es war für mich etwas tricky, weil sie immer Abkürzungen verwendeten.
→ 2 KommentareKategorien: Bibliothek
Mit Tag(s) versehen: Ausscheiden
Ihr wundert euch sicher, wieso ihr soviel lesen müsst. Das gestrige Essen „Murtabak Chicken“ zwingt mich, in der Nähe des stillen Örtchens zu bleiben. Ich wollte heute eigentlich auf eine indonesische Insel, liess das jedoch bleiben angesichts meines Zustandes. Deshalb habe ich jetzt viel Zeit zum Schreiben und Updaten meines Blogs.
Meinem Magen geht es allerdings schon bedeutend besser als gestern Abend. Leider konnte ich deswegen nicht Krittika, Jeannie und zwei Freundinnen von Krittika in den Ausgang folgen. Sie hatten offenbar viel Spass und der Ausgang dauerte recht lang.
Janu. Schreiben, Bilder ordnen und beschriften sowie Kammer aufräumen ist auch sehr sinnvoll. Ev. schaffe ich es ja dann noch etwas später an den Strand.
→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Uncategorized
Endlich konnte ich die Maschinerie hinter den Bibliotheken ansehen. Es war mein grosser Wunsch, auch den Lieferanten der Bibliotheken zu sehen. Zuerst hiess es, dass das nicht möglich ist. Dank höherer Gewalt (Vorgesetzter) und vorbereiteten Fragen emöglichte man mir eine Führung am Mittwoch.
Denn in den Bibliotheken selber machen sie weder das Erwerben, noch das Ausrüsten, noch das Katalogisieren. Alle diese Vorgänge sind outgesourct und an einem Ort für alle öffentlichen Bibliotheken gebündelt. Das macht Sinn in einem kleinen Staat wie diesem.
Das Library Supply Center befindet sich im Osten Singapurs, in der Nähe des Flughafens. Es ist eine Halle mit Fliessbändern. Den Raum habe ich mir zwar grösser vorgestellt, trotzdem war ich nach diesem Besuch beeindruckt. Die Dauer von Eintreffen des Buches bis Senden beträgt höchstens 2 Wochen.
Das LSC hat wiederum Lieferanten von Büchern und AV-Materialien, die teilweise auch die Katalogdaten liefern. Trotzdem katalogisieren sie in Changi ca. 70% der neuen Medien. Viele Daten werden allerdings kopiert, beispielsweise aus WorldCat oder anderen Pools. Man kann sich vorstellen, dass für 22 Bibliotheken teilweise ein Titel 20, 50 oder 100mal gekauft wird.
Nach dem Katalogisieren werden die Bücher mit Signatur, Barcode, RFID-Tag ausgerüstet und rudimentär geschützt (Folie auf Buchrücken oder bei Büchern mit Umschlag einen Plastik drüber).
Die Bücher werden per Post an die Filialen geschickt und Singpost übernimmt auch das Sortieren. Sie haben extra eine riesen Anlage, welche die RFID-Tags lesen kann. Das ist natürlich eine recht teure Sache, lohnt sich aber offenbar trotzdem für den NLB.
Wie man an dem Prozess sehen kann, ist Effizienz und Kostenreduktion enorm wichtig. Deshalb wird alles mögliche outgesourct und optimiert. Sie haben auch ein Vendor Management.
→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Bibliothek
Mit Tag(s) versehen: Bibliothekslieferant, Outsourcing
Was hat es wohl mit diesem Namen auf sich?
Er steht für Mobile Library und ist bei den Kindern sehr beliebt. Der Bus besucht spezielle Schulen und geht auf Einladung auch an Events oder Messen.
Am Donnerstag durfte ich an eine Schule für autistische Kinder mit und es war ein super Tag. Das Molly-Team ist sehr sehr nett, sorgt für Unterhaltung und sie wissen genau, wie sie die Kinder begeistern können. Sogar der Busfahrer ist mittlerweile ein halber Bibliothekar und fungiert als Türsteher und Zurechtweiser. Daneben weiss er aber auch, die Bücher einzuordnen. Ansonsten wussten die SchülerInnen meistens genau, was sie wollten. Wenn nicht, versuchten wir es mit Vorschlägen. Das schöne war, dass man sich mit ihnen hinsetzen konnte und sie einem dann die Geschichte aus dem Buch erzählten oder vorlasen.
Molly wurde erst im April offiziell eingeweiht und ist bereits sehr beliebt, was man an den Ausleihzahlen und den Reaktionen der Kinder sehen kann. Der Bus besucht die Schulen in einem Turnus von drei Wochen. Die Kinder können die Bücher entweder wieder im Bus oder in einer Bibliothek zurückgeben.
Molly ist eigentlich eine vollausgestattete Bibliothek mit RFID-Ausleihe, E-Kiosk und Internetanschluss (und Klimaanlage
. Die ganze Innenausstattung wurde gut durchdacht und der Platz optimal ausgenutzt. Das Molly-Team ist jedenfalls sehr zufrieden.
Gemäss Aussage einer Bibliothekarin ist es sehr interassant, für Molly zu arbeiten. Die BibliothekarInnen kommen aus der Bibliothek raus und sehen neue Orte in Singapur. So hat sie die Stadt erst richtig kennengelernt.
Nach 7 Stunden intensiver Zeit und vielen Eindrücken und schönen Begegnungen, wurde alles abgeschaltet und die Rollos runtergelassen. Molly machte sich wieder auf den Weg zur Jurong Regional Library, ihrem Headquarter.
→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Uncategorized
Am Freitagabend führte mich ein Münchner aus und machte mit mir eine Kulinarik-Club-Tour. Er arbeitet schon ein bis zwei Jahre hier und kennt dementsprechend die interessanten Plätze:
An diesem Abend habe wohl vor allem ich profitiert. Ich konnte mal wieder Deutsch sprechen und habe interessante Orte kennengelernt.
→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Stadt
Mit Tag(s) versehen: Ausgang
Als BesucherIn Singapurs mit einem etwas grünem Interesse sollte man unbedingt das Bukit Timah Nature Reserve besuchen. Es liegt in der Nähe der MRT-Station „Newton“ und ist leider nur erreichbar mit dem Bus oder Taxi. Das leider betone ich so, weil das Bussystem schlicht nicht durchblickbar ist ohne Busführer.
Das Naturreservat ist noch das letzte grössere Stück Dschungel auf der Insel und es gibt einem einen Eindruck, wie es vor der Besiedelung ausgesehen hat. Verschiedene Trails mit Infotafeln laden zum Wandern ein, oftmals ist Beinarbeit gefragt, weil die Treppen Kniehöhe haben. Pausen sind deshalb öfters zu machen und geben einem die Gelegenheit, die Umgebung etwas genauer zu beobachten. Mit etwas Geduld sieht man etliche wilde Tiere. Dank einem Hinweis eines Besuchers habe ich einen Malayan Colugo mit Baby gesehen. Zudem konnte ich die Kletterkünste eines kleinen Eichhörnchens (Squirrel) und einer Affen-Familie beobachten.
Leider liess mich meine Camera im Stich. Die Batterie reichte aber gerade noch für das Bild des Malayan Colugo.
Ps: Einen zweiten Akku für die Camera habe ich extra für solche Fälle in KL gekauft. Nur leider akzeptiert meine Kamera die Batterie nicht, obwohl es der selbe Typ ist und auch genau gleich ausschaut. Hat mich da wohl der Verkäufer reingelegt oder hatte ich schlicht Pech?!
→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Stadt
Mit Tag(s) versehen: Naturreservat
Gestern war der grosse Tag der Singapurer. Sie zelebrieren den Nationalday mit so grossem Pump und Perfektionismus, da können wir SchweizerInnen einpacken.
Am Hafen ist eine grosse Bühne aufgebaut, wo die Parade stattfindet. (Für einen Bühnenplatz muss man sich bewerben und wenn man Glück hat, wird man ausgelost!) An verschiedenen Plätzen in Singapur sind grosse Screens installiert, auf denen man die Parade verfolgen kann. Krittika, Jeannie und ich wollten eigentlich vor allem das Feuerwerk sehen. Jedoch fanden wir einen Platz mit Blick auf einen grossen Screen und das Feuerwerk, also optimal. Wir staunten bloss über die fast schon militärischen Befehle, mit dem Young NTUC-Publikum die Flagge zu bilden.
Die Parade beinhaltet das Strammstehen der Soldaten, Musik, tänzerische Darbietungen, Flugshow und eine Helikopterformation mit einer grossen Flagge sowie etliche Feuerwerke. Die Flugshow habe ich eigentlich schon vor ein paar Wochen gesehen. Sie hatten für den gestrigen Tag geübt, als ich an einem Samstag im Schwimmbad war. Mich nimmt ja echt Wunder, wieviele Stunden alle Beteiligten für den Nationalday geübt haben. Man bedenke, dass Singapur erst 43 Jahre jung ist. Kein Wunder machen die ein so grosses Tamtam. Die Schweiz ist wohl schon zu alt, um jedes Jahr eine Parade à la Singapur zu organisieren.
→ Einen Kommentar schreibenKategorien: Stadt
Mit Tag(s) versehen: Nationalfeiertag